Werbung in 3D-TV Qualität

Durch 3D-Brillen nimmt eine neue Technologie Einzug in die Kommunikation. Das findet erst in den Kinos und dann in den Wohnzimmern statt. Früher oder später kann auch die Werbung in §D produziert werden.

Die Evolution der Werbung

Das Marketing passt sich dem technischen und sozialen Fortschritt an. Das sieht man im Bereich der mobilen Endgeräte wie auch in sozialen Netzwerken.
Doch während alle Welt auf den vernetzten und mobilen Nutzer blickt, der zwischen Vorlesung, Bewerbungsgespräch und Kaffeebesuch mit der Welt twittert oder sich die verpasste Vorlesung in der S-Bahn auf seinem iPhone ansieht, geschieht findet der Fortschritt auch an anderer Stelle statt. Und zwar hinter dicken Mauern, wo es ausreichend Platz für 3D-Technologie gibt.

Haben wir bald 3D-TV?

3D-Pionier sind die Kinos. Noch bevor die 3D-Brille massenweise in das Wohnzimmer gelangt, kann man die futuristische Optik auf der öffentlichen Leinwand genießen. Filme wie die dreidimensionale Version von Ice Age waren erst der Anfang.

So mancher Prime Mover ist schon dabei, die 3D-Technologie privat zu testen und zu genießen. Eine Möglichkeit wäre, seinen Computer entsprechend aufrüsten, mit 3D-Brille, passendem Monitor und vielleicht einer neuen Grafikkarte.

Wie könnte die 3D-Werbung aussehen?

Werbung wird als emotional bezeichnet. Farben werden genutzt, um neben der nüchternen Nachricht weitere Eindrücke zu vermitteln. Durch die HD-Technologie wurden die Handlungsmöglichkeiten bereits erweitert.
Mit 3D erhält die Kommunikation zusätzliche Optionen, die zudem besonders eindrucksstark sind. Denn diesmal wird nicht nur mit einfachen Schildern oder kurzen Texten gearbeitet. Plastische Objekte werden vom Zuschauer im dreidimensionalen Raum wahrgenommen.

Die Werbung für eine Autoversicherung hat im 3D-Kino oder 3D-TV die Möglichkeit, die Gefahren des Straßenverkehrs so lebensecht wie noch nie zuvor zu vermitteln. Werbende Reiseveranstalter könnten das Wasser regelrecht ins Wohnzimmer platschen lassen. Fluglinien können anschaulich zeigen, wie stabil und sicher sich ihre Flotte durch die Luft bewegt.
3D eignet sich ohne Frage auch besonders gut, um Aufmerksamkeit zu erringen.

Beispiele:

  • Schlussverkaufpreisschild, das einem regelrecht ins Gesicht springt, sodass die 3D-Brille einen Sprung bekommt.
  • Ein Objekt besonderer Schönheit wird durch die neue 3D-Optik besonders hochglänzend dargestellt.

Mit plastischen Bildern und schnellen Bewegungen im dreidimensionalen Raum lassen sich noch weitere Ergebnisse erzielen als Aufmerksamkeit. So könnte sich das Corporate Design intensiver vermitteln lassen. Und somit das gesamte Markenbild.

Man kann gespannt sein, was die 3D-Technologie an Unterhaltungsqualität zu bieten haben wird. Doch auch auf die Reaktionen der Werbung kann man sich bereits heute schon freuen. Die vielen Award-Clips zum Beispiel, mit ihren optischen wie akustischen Effekten und Provokationen. Die werden bestimmt nicht schlechter, wenn deren Macher auf einmal in 3D produzieren.